| 1 Tag: Sonntag 08.02.26 |
Flug nach Mauretanien -
Abflug ab Frankfurt/Main mit Royal Air Maroc über Casablanca nach Nouakchott. Ankunft in den frühen Morgenstunden des 9.2.2026. |
| 2. Tag: Montag 09.02.26 |
Nouakchott (F, M, A) -
Ankunft nach derzeitigem Plan um 1.45 Uhr. Nach der Erledigung der Einreise-formalitäten begrüßt uns der örtliche Reiseleiter und bringt uns zum Hotel. Am Vormittag Gesprächsbesuch in der Deutschen Botschaft (geplant) und bei einem Projekt der Sahara-Begrünung. Nach einer Führung durch die Altstadt Abendessen. |
| 3. Tag: Dienstag 10..02.26 |
Nouakchott - Chinguetti (F, M, A) -
Nach einer etwa fünfstündigen Fahrt erreichen wir die Dattelpalmen-Oase Atar und die Amogjar-Schlucht. Dort werden wir picknicken und uns auf eine leichte Wanderung zu prähistorischen Felsmalereien machen: Giraffen, Kühe und Menschen in einer grünen Landschaft. Danach fahren wir weiter nach Chinguetti, heilige Stadt des Islam auf dem Adrar-Plateau, etwa 70km östlich von Atar. Die gut erhaltenen Ruinen des Handelspostens (arabisch Ksar) gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Von einer Düne vor den Stadttoren aus genießen wir den Sonnenuntergang mit herrlichem Blick auf die Altstadt von Chinguetti. Abendessen. |
| 4. Tag: Mittwoch 11.02.26 |
Chinguetti (F, M, A) -
Wir erkunden die im 12. Jahrhundert gegründete Altstadt von Chinguetti, ehemaliges Zentrum mehrerer durch die Sahara verlaufender Handelsrouten, und besuchen eine der fünf alten Bibliotheken mit wissenschaftlichen und Korantexten, viele davon aus dem Spätmittelalter. Die Freitagsmoschee, eine ehemalige Festung der französischen Fremdenlegion, ist ein nationales Symbol Mauretaniens. Der Grüngürtel der Stadt ist bereits von Wüstensand bedeckt. Unser Mittagessen nehmen wir unter Dattelpalmen in der Oase Kemkemt, 5 km außerhalb der Stadt. Danach besuchen wir Gärten der Umgebung und lernen das Bewässerungssystem kennen, bevor wir uns auf eine Kamelsafari begeben. Abendessen. |
| 5. Tag: Donnerstag 12.02.26 |
Chinguetti - Ouadane (F, M, A) -
Wir fahren 2-3 Stunden durch die Wüste nach Ouadane, einst eine der wichtigsten Karawansereien in der westlichen Sahara (UNESCO-Weltkulturerbe). Auf dem Weg nach Oudane sehen Sie auch das "Auge Afrikas" - Guelb er Richat. Unterwegs machen wir eine Teepause bei Nomaden in der Oase Tenochert. In Ouadane Dusche und Mittagessen im Gästehaus. Am Nachmittag besichtigen wir die Stadt und sehen die sie umgebende Mauer. Den Sonnenuntergang erleben wir von der Altstadt aus. Abendessen. |
| 6. Tag: Freitag 13.02.26 |
Ouadane - Terjit (F, M, A) -
Unser heutiges Tagesziel ist Terjit (225 km, 6 ½ Std.), eine Oase mit kalten und warmen Quellen. In Mherith, größte Oase der Adrar-Region, nehmen wir unser Mittagessen in einem Dattel¬palmengarten und baden in einem natürlichen Pool. Nachmittags erreichen wir dann die Oase Terjit und sehen uns die natürlichen Quellen an. Abendessen und Übernachtung in Atar. |
| 7. Tag: Samstag 14.02.26 |
Atar - Ben Amira - Atar (F, M, A) -
Heute fahren wir zu den archäologischen Ausgrabungen von Azougui. Die Oasensiedlung und Ruinenstadt war im 11. Jh. Hauptquartier der Almoraviden, die von hier aus ihre Eroberungen von Ghana bis Spanien führten. Weiter zum größten Monolithen Afrikas Ben Amira. Mit einer Höhe von 633 m wird er nur von den australischen Uluru und Mount Augustus übertroffen. Im nahe gelegenen Ben Aisha konnten Künstler ab 1999 eindrucksvolle Kunstwerke und Steinskulpturen zum Thema "Frieden" schaffen. Abendessen und Übernachtung in Atar. |
| 8. Tag: Sonntag 15.02.26 |
Atar - Nouakchott (F, M, A) -
Atar ist die ökonomisch bedeutendste Stadt der Adrar-Region. Wir besuchen den Lokalmarkt traditioneller Art, bevor wir uns auf die lange Fahrt zurück nach Nouakchott begeben (440 km, 6 Std.). Mittagessen in der Nähe der Stadt Agjout. Abendessen und Übernachtung in Nouakchott. |
| 9. Tag: Montag 16.02.26 |
Nouakchott - Saint-Louis (F, A) -
Wir verlassen Mauretanien und fahren nach Saint-Louis im Senegal (265 km, ca. 5 Std.). An der Grenze wird die Gruppe vom senegalesischen Reiseleiter abgeholt. Saint-Louis wurde im 17. Jh. als französische Kolonialsiedlung auf einer Insel an der nordwestlichen Küste Senegals an der Mündung des Senegal-Flusses gegründet (UNESCO-Weltkulturerbe) und ist mit dem Festland durch die berühmte 515 m lange Brücke Pont Faidherbe verbunden, Wahrzeichen der Stadt. Am Nachmittag begeben wir uns auf einen Spaziergang in der Altstadt mit Kolonialbauten und auf der Brücke. Abendessen. |
| 10. Tag: Dienstag 17.02.26 |
Diama-Staudamm und Ökodorf Lahel (F, A) -
Wir besuchen den 1986 fertig gestellten Diama-Staudamm im Unterlauf des Flusses Senegal, der hier die Grenze zwischen Senegal und Mauretanien bildet, und lernen über seinen Nutzen und die ökologischen Folgen. Danach besuchen wir das Ökodorf Lahel, das zum gemeinnützigen Projekt REDES gehört (auf Englisch NEEDS: Network for Ecovillage Emergence and Development in the Sahel) und unterstützt wird von der senegalesischen Regierung, wissenschaftlich begleitet von der Cheikh anta Diop Universität, Dakar. Geplant ist die Umwandlung der 14.000 Dörfer in sog. Ökodörfer. Abendessen und Übernachtung in Saint-Louis. |
| 11. Tag: Mittwoch 18.02.26 |
Djoudj-Nationalpark (F, A) -
Der Nationalpark wurde 1971 gegründet, um der durch die Landwirtschaft verursachten Austrocknung des Flussdeltas entgegenzuwirken. Er ist das dritt-größte Vogelreservat der Erde und gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO. Im Park und auf einer Bootsfahrt gibt es für uns viel zu entdecken! Am Nachmittag besuchen wir das Fischerviertel von Saint-Louis und sprechen mit Fischern über Fangquoten und soziale Probleme. Abendessen. |
| 12. Tag: Donnerstag 19.02.26 |
Saint-Louis - Dakar (F, M) -
Auf der Fahrt von Saint-Louis zum Flughafen von Dakar (265 km, 4 Std.) besuchen wir ein Projekt zur agrarökologischen Wende im Senegal, entwickelt von NGOs wie Enda Pronat. Kleinbauern werden mit ökologischen Methoden vertraut gemacht und im Weiteren beraten und betreut. So konnten Familien zusätzlich Land erschließen, nachhaltig wirtschaften und Felder um das Dorf gerecht aufteilen, zu besichtigen etwa auf der Gemüsefarm des Kleinbauern Mamadou Dia im Dorf Lérabé nahe Mboro nördlich von Dakar. Mittagessen im Dorf. Weiterfahrt zum Flughafen von Dakar. |
| 13. Tag: Freitag 20.02.26 |
Dakar - Frankfurt/Main -
Linienflug mit Royal Air Maroc von Dakar über Casablanca nach Frankfurt. Ankunft nach derzeitigem Plan um 16.55 Uhr. |
| F = Frühstück M = Mittagessen A =Abendessen |
Vorläufiges Programm - Änderungen sind möglich |